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Begrenzter Erfolg der Lomé-Abkommen

Eine empirische Untersuchung der Wirkungen der EU-Zollpräferenzen auf den Handel der AKP-Staaten

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Susanna Wolf

Während der 20 Jahre des Bestehens der Lomé-Abkommen zwischen der EU und den ehemaligen Kolonien in Afrika, der Karibik und dem Pazifik (AKP-Staaten) hat sich die Situation dieser Gruppe von Entwicklungsländern eher verschlechtert. Aufbauend auf einer Analyse dieser Entwicklung werden in dieser Arbeit die Wirkungen der EU-Zollpräferenzen auf den Export der AKP-Staaten untersucht. Mit Hilfe eines für diese Fragestellung entwickelten empirischen allgemeinen Gleichgewichtsmodells werden die statischen Wirkungen der Zollpräferenzen auf den Handel analysiert. Die Simulationsberechnungen führen zu dem Ergebnis, daß die Zollpräferenzen dazu geeignet sind, die Exporte der AKP-Staaten zu steigern bzw. ihren Rückgang zu bremsen, sofern ihre Höhe relevant ist.
Aus dem Inhalt: Lomé-Abkommen - Afrika, Karibik, Pazifik - Wichtige Exportprodukte der AKP-Staaten - Rohstoffmärkte - Zollpräferenzen - Empirisches allgemeines Gleichgewichtsmodell - Uruguay-Runde - GATT - Regionale Integration - Dienstleistungsexport - Entwicklungspolitik der EU.