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Das kaufrechtliche Sachmängelgewährleistungsrecht des Code civil in der Rechtsprechung deutscher Gerichte im 19. Jahrhundert

Ein Beitrag zur Ablösung der Partikularrechte durch das BGB

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Dietmar Olsen

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem französischen Code civil, der im 19. Jahrhundert in einigen Teilgebieten Deutschlands und hier vor allem im Rheinland, in Baden und in Elsaß-Lothringen Geltung besaß. Am Beispiel der Rechtsprechung deutscher Gerichte zum kaufrechtlichen Sachmängelgewährleistungsrecht wird dargestellt, daß die Einführung des BGB im Jahre 1900 lediglich einen geringen Bruch in der Kontinuität der Rechtsprechung bewirkt hat. Die Darstellung orientiert sich an den klassischen Problemkreisen der Sachmängelgewährleistung und liefert ein differenziertes Bild der Unterschiede und Gemeinsamkeiten in der Praxis des Kaufrechts des Code civil und des BGB.
Aus dem Inhalt: Analyse der Rechtsprechung zu Teilgebieten der kaufrechtlichen Gewährleistung für Sachmängel: Fehler - Zeitpunkt der Entstehung von Gewährleistungsrechten - Eigenschaften - Zusicherung - Erheblichkeit des Fehlers und des Fehlens zugesicherter Eigenschaften - Haftungsausschluß Wandelung - Berechnung der Minderung - Schadensersatz - Wahlrecht des Käufers - Nachbesserung - Gattungskauf - Rechtzeitige Geltendmachung der Gewährleistungsrechte - Irrtumsanfechtung.