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Bewegung im Zeichentrickfilm

Eine vergleichende Analyse öffentlich-rechtlicher Zeichentrick-Koproduktionen für das deutsche Kinderfernsehen unter besonderer Berücksichtigung ästhetischer und historischer Aspekte

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Kerstin Berit Esser

Kaum ein Filmgenre lebt so sehr von der Bewegung wie der Animationsfilm. Gerade in dessen populärstem Genre, im Zeichentrick, gibt es eine Fülle an Möglichkeiten, um Bewegung(en) zu zeigen, zu übertreiben, zu abstrahieren oder zu verfremden und dadurch nur um so deutlicher sichtbar zu machen. Die Arbeit beschreibt die ästhetischen und technischen Entwicklungen, die eine solche Vitalität und Action erst ermöglichen. Die detaillierte Analyse der gezeichneten Bewegung - der bewegten Zeichnung - konzentriert sich besonders auf das Wechselspiel von Gestaltung und Wahrnehmung. Dabei interessieren diejenigen Seh-Erlebnisse, die erst durch die Animationstechnik möglich werden. Die Autorin macht deutlich, wie sich die steigende Geschwindigkeit medialer Darstellungen auf die Bereiche der Zeichentrickproduktion und -rezeption auswirken.
Aus dem Inhalt: Ästhetik und Technik des Zeichentrickfilms - Programmgeschichtliche Entwicklung: vom seltenen Highlight zum Synonym für Kinderfernsehen - Zentrale Aspekte der Bewegungswahrnehmung - Analyse der Bewegungsdarstellung im Bild und Film - Gegenüberstellung früher und aktueller Zeichentrickkoproduktionen von ARD und ZDF - Produktanalysen von «Maulwurf» (WDR), «Als die Tiere den Wald verließen» (WDR), «Wickie... und die starken Männer» (ZDF) und «Die Ketchup-Vampire» (ZDF).