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Der Computer als Schreibwerkzeug

Theoretische Grundlagen und praktische Erfahrungen aus einer vierten Grundschulklasse

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Sascha Reuen

Immer häufiger wird der Computer als Schreibwerkzeug genutzt. In dieser Arbeit wird geklärt, worin sich computergestütztes Schreiben von herkömmlichem Schreiben mit Stift und Papier unterscheidet und welche Konsequenzen sich für die schriftliche Textproduktion ergeben. In einer experimentellen Studie wurden 15 Kinder aus einer vierten Grundschulklasse bei dem Verfassen einer Phantasiegeschichte an Computern beobachtet. Mit Hilfe von Makro-Rekordern wurden die einzelnen Schreibprozesse aufgezeichnet und anschließend aus der Sicht der kognitiv orientierten Schreibprozeßforschung interpretiert. Die ausführlich dargestellten Ergebnisse zeigen, wie junge Autoren bei der computergestützten Textproduktion vorgehen und wo mögliche Probleme stecken, die der Rechner ungeübten Schreibern bereitet.
Aus dem Inhalt: Schreiben und Kognition - Schreibprozeßmodelle - Schriftliche Textproduktion bei Kindern im Grundschulalter - Planungs- und Schreibverhalten sowie Textrevisionen am Computer - Bisherige Erfahrungen mit Kindern im Grundschulalter bei der Arbeit mit Textverarbeitungsprogrammen - Auswertung von Textprodukten - Untersuchung von Schreibprozessen anhand von Schreibprozeßprotokollen - Persönliche Einstellung und Urteile von Kindern zum Computer als Schreibwerkzeug - Verhaltensbeobachtende Merkmale - Diskussion und Ausblick.