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Die Regulierung des Mietwohnungsmarktes in der Bundesrepublik Deutschland

Eine positive ökonomische Analyse

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Jutta Bison

Eine Bestandsaufnahme des gegenwärtigen Forschungsstandes zeigt, daß der Mietwohnungsmarkt aus normativer Sicht umfangreich analysiert wurde. Weitestgehend vernachlässigt wurde bislang eine positive Analyse. Die Arbeit will einen Beitrag zur Schließung dieser Lücke leisten und untersucht dazu ökonomisch die Entstehung und Entwicklung der Regulierung des Mietwohnungsmarktes in der Bundesrepublik Deutschland. Die Erkenntnisse einer positiven Analyse können als Realisierungshilfe für die in normativen Studien geforderte Deregulierung genutzt werden. Anhand neuerer Ansätze der Mikroökonomik werden Verhalten und Anreize der Akteure auf dem Mietwohnungsmarkt und im politischen Prozeß untersucht. Aufbauend darauf wird die Entwicklung des Regulierungsgeflechts seit der Nachkriegszeit analysiert. Die Ergebnisse münden in einen Ansatzpunkt für eine institutionelle Reform.
Aus dem Inhalt: Diskussion der Ansätze der positiven Theorie der Regulierung - Analyse des Mietwohnungsmarktes und des Verhaltens der Akteure - Analyse der Mietwohnungspolitik seit 1945 - Ökonomische Interpretation der Entwicklung des Regulierungsgeflechts - Fazit: Skizze eines Ansatzpunktes für eine institutionelle Reform.