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Mikro- und makroökonomische Auswirkungen von Terminmärkten

Zur Synthese zwischen Portfoliotheorie, Kapitalmarkttheorie, Optionspreistheorie und Futurebewertungstheorie

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Carsten Kotas

Ziel dieser Arbeit ist die Integration bestimmter Bewertungsmodelle für Futures und Optionen in neuere Ansätze der Portfolio- bzw. Kapitalmarkttheorie. Dazu werden zunächst mikroökonomische Entscheidungsmodelle auf Basis des Erwartungswert-Varianz-Prinzips vorgestellt, um die Auswirkungen derivativer Instrumente auf Struktur und Höhe der Wertpapier- und Geldnachfrage sowie auf Produktions- und Realinvestitionsentscheidungen zu verdeutlichen. Danach wird ein portfoliotheoretisches Totalmodell auf Basis von Lower Partial Moments entwickelt. Die Ergebnisse des Optimierungsmodells eignen sich unter Umständen als Entscheidungsgrundlage für das Risikomanagement komplexer Handelspositionen aus Optionen, Futures und unterschiedlichsten Wertpapieren. Im makroökonomischen Teil wird das klassische CAPM um Konsumentscheidungen und stochastische Zinsen erweitert, um die bestehenden Kompatibilitätsprobleme einzelner «Theorieblöcke» zu beseitigen.
Aus dem Inhalt: (Mikroökonomische) Auswirkungen derivativer Instrumente auf Struktur und Höhe der Wertpapier- und Geldnachfrage sowie auf Produktions- und Realinvestitionsentscheidungen - Synthese zwischen Portfolio-, Optionspreis- und Futurebewertungstheorie durch «Target Rate-Lower Partial Moments-Ansatz» - (Makroökonomische) Auswirkungen auf die Stabilität des monetären Sektors - Synthese zwischen Kapitalmarkt-, Optionspreis- und Futurebewertungstheorie durch modifiziertes CAPM.