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Emmanuel Levinas

Anstösse für eine Moraltheologie unserer Zeit

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Jürgen Becker

Der vorliegende Essay behandelt die Problematik der Ichfindung und Gottesbegegnung aus einem der modernen technisierten, entpersönlichten Massengesellschaft entgegenstehenden Aspekt. Levinas geht von der Sicht des Alten Testamentes aus, in dem vom Menschen und von Gott her das Verständnis des Du als Grundlage einer Partnerschaft gefordert wird. Auf dieser Grundlage ist Moraltheologie nicht mehr als dogmatisch fixiert zu verstehen, sondern als lebendige Wirklichkeit einer sich entfaltenden und wachsenden Beziehung sowohl von Mensch zu Mensch als auch zwischen dem Menschen und Gott.