Show Less
Restricted access

(Not) Coming Home

Die Darstellung der Konfrontation der amerikanischen Gesellschaft mit den Folgen des Vietnamkriegs im amerikanischen Roman der achtziger Jahre

Series:

Nikoline Hansen

In der amerikanischen Literatur ist das Thema Krieg seit dem Bürgerkrieg zu einem bedeutenden Motiv geworden. Neben dem historischen und dem propagandistischen Roman entwickelte sich die realistische Schilderung des individuellen Schicksals, häufig als Antikriegsroman, zu einer bedeutenden Form; sie steht als Beispiel für einen demokratischen Bildungsprozeß. Nach dem Vietnamkrieg hat die amerikanische Literatur einen entscheidenden Beitrag zur individuellen und kollektiven Bewältigung des nationalen Traumas geleistet, indem sie nicht nur das anfängliche Schweigen gebrochen hat, sondern mit den unterschiedlichsten Perspektiven und Zielsetzungen auch mögliche Ansätze zur Verarbeitung aufgezeigt hat. Damit ist erstmals eine umfangreiche Literatur über die Folgen eines Kriegs entstanden.
Aus dem Inhalt: Zur Entwicklung der Vietnamkriegsliteratur - Suche nach einer neuen Identität und «Heimat» - Heroisierung: Der Roman als Epos kollektiver Selbstfindung - Gesellschaftskritik: Der Vietnamkrieg als Metapher für Zerfall.