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Die Entwicklung des Bergrechts im Saarbrücker Steinkohlenrevier bis zum Ende des 18. Jahrhunderts

Ein Vergleich mit dem älteren deutschen Bergrecht

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Franz-Rudolf Ecker

Die Arbeit schildert die Entwicklung des Bergrechts im Saarbrücker Steinkohlenrevier von den ersten Anfängen des dortigen Bergbaus bis zum Einrücken der französischen Truppen im Jahre 1793. Dabei werden die Rechtsverhältnisse in der Grafschaft Saarbrücken, der insbesondere für den Steinkohlenbergbau wichtigsten Herrschaft, in den Mittelpunkt der Darstellung gerückt. Ein Vergleich mit dem übrigen älteren deutschen Bergrecht, insbesondere mit dessen charakteristischen Einrichtungen des Mutens, Schürfens und Verleihens, des Betriebszwangs, des Zehnten, der gewerkschaftlichen Betriebsverfassung und des Direktionsprinzips zeigt, daß sich hier trotz Fehlens der sonst typischen Bergordnungen eigenes partikuläres Bergrecht gebildet hatte, das sich vom «gemeinen deutschen Bergrecht» in vielfacher Weise unterschied.
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung des Bergrechts in Deutschland - Das bergbauliche Gewohnheitsrecht bis zum Ende des 15. Jahrhunderts - Die Landesberggesetzgebung vom 16. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts - Charakteristische Einrichtungen des gemeinen deutschen Bergrechts - Die bergbauliche und die bergrechtliche Entwicklung in der Grafschaft Saarbrücken - Die Bedeutung des gemeinen deutschen Bergrechts in der Grafschaft Saarbrücken.