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Die nassauischen Badeärzte in ihrer wissenschaftlichen und praktischen Tätigkeit 1816-1866

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Joachim Moerchel

Das Medizinalwesen wurde in Deutschland erstmals im Herzogtum Nassau verstaatlicht. Damit sollte der Aerztestand vereinheitlicht und eine gleichmässige ärztliche Versorgung erreicht werden. Besondere Bedeutung besassen die Badeorte, wo Badeärzte ernannt wurden, die als herzogliche Beamte ihre Badepraxis betrieben und daneben wissenschaftliche Arbeit leisteten. Berichte der Badeärzte an die Regierung in Wiesbaden, bearbeitet im Hessischen Hauptstaatsarchiv, bilden den quellenmässigen Hintergrund. Sie werden ergänzt durch kritisch eingeordnete balneologische Veröffentlichungen. Die Arbeit vermittelt einen Ueberblick über Balneotherapie und Badeleben im 19. Jh. und zeigt die ersten Ansätze zu balneologischer Forschung an den nassauischen Badeorten. Sie wurde 1976 mit dem Preis der Gutenberg-Universi- tät für wissenschaftliche Arbeiten von Studenten ausgezeichnet.
Aus dem Inhalt: Einleitung - Die nassauische Medizinalordnung von 1818 - Die Ernennung von Badeärzten, Voraussetzungen und Aufgaben - Biographische Daten über nassauische Badeärzte - Balneotherapie und Badeleben in Nassau - Die nassauischen Badeorte.