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Lösungsansätze für grenzüberschreitende Umweltprobleme bei internationaler Handelsverflechtung

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Gerd Ködding

Grenzüberschreitende Umweltprobleme können nur durch internationale Kooperation effizient gelöst werden. Asymmetrische Information, Trittbrettfahreranreize und mangelnde politische Durchsetzbarkeit von internationalen Transferzahlungen erschweren jedoch die Zusammenarbeit. Innerhalb eines formalen Modellrahmens werden Lösungsmöglichkeiten für diese Probleme aufgezeigt. Handelsbeziehungen beeinflussen die Anreize zur Kooperation, da Umweltpolitik stets auch Veränderungen der Handelsströme zur Folge hat. Einzelne Länder können dann versuchen, durch gezielte Handelssanktionen Einfluß auf die Umweltpolitik kooperationsunwilliger Länder zu nehmen. Es wird analysiert, welche Maßnahmen dazu geeignet sind. Abschließend wird diskutiert, ob solche umweltmotivierten Handelsmaßnahmen im Rahmen des GATT zugelassen werden sollten.
Aus dem Inhalt: Systematik grenzüberschreitender Umweltprobleme - Grundelemente internationaler Umweltpolitik - Der Oberlieger-Unterlieger-Fall und die Problematik von Seitenzahlungen - Das Problem der Vertragseinhaltung - Kollektive Aktion, Trittbrettfahreranreize und Koalitionsbildung - Zölle als Schutz gegen grenzüberschreitende Umweltverschmutzung - Handelsmaßnahmen als Druckmittel zur Kooperation.