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Politische Autobiographien in der frühen amerikanischen Republik

Benjamin Franklin, John Adams, Thomas Jefferson und James Monroe

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Britta Möser

Der Konnex zwischen Autobiographie und Demokratie wird vor dem Hintergrund der amerikanischen Staatsgründung und Konsolidierung der Republik im Zeitraum von 1771 bis 1831 untersucht. Der interdisziplinäre Ansatz vereint Aspekte der New American Studies mit dem New Historicism und der Lesart des «close reading» von teilweise neuerschlossenen Texten. Hierbei werden Fragestellungen der zeitgenössischen Autobiographieforschung über den Zusammenhang zwischen autobiographischen und politischen Strukturen in den USA behandelt. Die politische Autobiographie steht am Anfang der nationalen Konstitutionsphase und vermittelt durch ihre Vertextungsstrategie die demokratischen Grundwerte der Nation. Sie beinhaltet eine inhaltliche und formale Emanzipation der autobiographischen Schreibweise in den USA von der europäischen Autobiographik.
Aus dem Inhalt: Amerikanische Revolution und frühe Republik - Franklins Autobiographie - Demokratieverständnis - Staatsphilosophie und Autobiographie - Unabhängigkeitserklärung - Jeffersons Autobiographie - Monroedoktrin.