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Die Sprachphilosophie Hilary Putnams

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Rainer Noske

Der «metaphysische Realismus» besagt unter anderem, daß es eine für sich bestehende, sprach- wie erfahrungsunabhängige Gesamtheit von Gegenständen gibt, die sogenannte «Außenwelt». Er beruht offensichtlich auf einer Zweiteilung der Welt in eine bewußtseinslose, gesetzmäßig ablaufende Natur einerseits und eine eigenwillige, Störungen unterliegende Subjektivität andererseits. Diesen metaphysischen Realismus will Hilary Putnam mit Hilfe sprachphilosophischer Überlegungen zur Referenz von Ausdrücken widerlegen. Ersetzt werden soll er durch einen «internen Realismus». Dessen Fundamente sind soziokulturell geprägte, intuitiv aufgebaute Sprachen.
Aus dem Inhalt: Bezüge auf Nichtsprachliches - Extension und Intension - Syntaktische und semantische Marker - Stereotypen - Verschiedene Realismen: semantischer, ontologischer, metaphysischer und interner Realismus - Inkommensurabilität.