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Der konzeptionelle Ansatz im Umweltvölkerrecht

Ein Beitrag zu den normativen Grundlagen des internationalen Umweltschutzes

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Petros Patronos

Die Ansichten über den normativen Gehalt des Umweltvölkerrechts divergieren sehr. Um dessen Grundlagen zu bestimmen, werden verschiedene Erkenntnismodelle (Formalismus, Kooperativer Universalismus, Relativismus) kritisch untersucht. Anhand eines konzeptionellen Ansatzes, der wichtige Strukturelemente der Regelungssysteme des Umweltvölkerrechts auf ihre Funktion hin untersucht, wird eine Integration dieser Erkenntnismodelle versucht. Dabei zeigt sich, daß das subjektiv- und objektivrechtlich ausgeprägte und über eine qualifizierte Komponente verfügende Rücksichtnahmegebot die Norm ist, der die größte Bedeutung für die Optimierung des Umweltvölkerrechts zukommt. In das variantenreiche Implementierungssystem dieser Norm lassen sich nämlich zahlreiche weitere Regeln systematisch einordnen.
Aus dem Inhalt: Lehren zum Umweltvölkerrecht: Formalismus, Kooperativer Universalismus, Relativismus - Bezugssysteme des Umweltvölkerrechts: Rücksichtnahmegebot (subjektivrechtliche, objektivrechtliche und qualifizierte Komponente) - Kooperationspflicht, common concerns, Bevölkerungsschutz.