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Studien zum russischen Opernlibretto des 19. Jahrhunderts nach Texten von Puskin

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Heike Gundacker-Lewis

Ausgangspunkt für diese Arbeit ist die Frage nach dem russischen Opernlibretto als literarischer Gattung. Als Untersuchungsgegenstand dienen drei der bekanntesten russischen Opern, Boris Godunov, Evgenij Onegin und Pique Dame, denen jeweils eine literarische Vorlage des russischen Schriftstellers Aleksandr S. Puskin (1799-1837) zugrundeliegt. Wie wurden die literarischen Texte adaptiert? Welche Veränderungen nahm der Librettist vor? Lassen sich Gesetzmäßigkeiten im Transformationsprozeß erkennen? Inwieweit spielt die Gattungszugehörigkeit der Vorlage eine Rolle? Das sind die Fragen, die im Hauptteil der Arbeit anhand von detaillierten Einzelanalysen des jeweiligen Operntextes und seiner literarischen Quelle erörtert werden.
Aus dem Inhalt: Historische und systematische Aspekte der Librettoforschung - Das Libretto als literarische Gattung? - Boris Godunov: Puskins Tragödie und Musorgskijs Oper - Cajkovskijs Lyrische Szenen Evgenij Onegin - Cajkovskijs Oper Pikovaja dama - Entstehungsgeschichte - Die Struktur des Librettos im Vergleich mit seiner literarischen Vorlage.