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Zirkuläre Qualifizierung

Ein Modell praxisorientierter Weiterbildung in der ambulanten Psychiatrieversorgung

Jens Dehrmann

Diese Arbeit beschreibt einen umfangreichen Prozeß, der den Auf- und Ausbau der ambulanten Psychiatrie in verschiedenen Modellregionen Ostdeutschlands zum Ziel hatte und für den der Autor als Projektleiter verantwortlich war. Das Projekt war durch extreme Rahmenbedingungen wie Zeit- und Mittelknappheit, schlechte Arbeitsbedingungen, Widerstände im Umfeld sowie in fast allen Bereichen durch unzureichend qualifizierte Mitarbeiter gekennzeichnet. Die «etwas andere» Planung und Organisation des Projektes ermöglichte trotzdem, sich Zielen wie z.B. der Übernahme der Eigenverantwortung durch die Mitarbeiter/innen, der Prozeß-Umfeld- und Zielgruppenorientierung sowie der Verbesserung innerbetrieblicher Kooperation und Kommunikation leichter zu nähern. Das vom Autor entwickelte Modell der zirkulären Qualifizierung zeigt, wie in vier Phasen die internen kreativen Potentiale der Einrichtungen zum Wohle der jeweiligen Organisation, seiner Mitarbeiterschaft und der Zielgruppen, ohne großen zusätzlichen finanziellen und personellen Aufwand, nutzbar gemacht werden konnten. Die Erkenntnisse aus diesem Prozeß sind ohne weiteres auf andere Organisationen übertragbar.
Aus dem Inhalt: Ein curricularer Ansatz zur Schaffung von Feldkompetenz - Ausgewählte Lerntheorien - Planungsansatz einer mitarbeiterorientierten innerbetrieblichen Weiterbildung - Das Phasenmodell Zirkuläre Qualifizierung - Empirische Untersuchungen zur Praxisrelevanz - 10 Thesen zur Anwendung und Kontrolle in der innerbetrieblichen Weiterbildung.