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Vorschulerziehung in Südkorea und der Bundesrepublik Deutschland seit 1950

Eine vergleichende Betrachtung von Erziehungstraditionen, sozialen, gesellschaftlichen und bildungspolitischen Kontextbedingungen und Analyse von pädagogischen Konzeptionen im Hinblick auf eine ganzheitliche, personale Entwicklung des Kindes

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Jeong-Eim Kim

Für jede humane Gesellschaft ist Bildung ein hohes Gut, das es zu bewahren und nachfolgenden Generationen zu überliefern gilt; innovative Erkenntnisse über globale Zusammenhänge zwischen Mensch und Umwelt sollten es bereichern. Vermittelt wird Bildung durch soziokulturell bestimmte Erziehung. Ganzheitlichkeit als zentraler Erziehungsgedanke ist in diesem interkulturellen Vergleich im Bereich der Vorschulerziehung in Südkorea und der Bundesrepublik Deutschland das grundlegende Prinzip, das in beiden Kulturen erziehungswissenschaftliche Tradition besitzt. Mit Methoden der Vergleichenden Erziehungswissenschaft und unter Beachtung der asiatischen Denkweise wird die Multidimensionalität des Problembereichs sowie dessen kulturwissenschaftliche, gesellschafts- und bildungspolitische Vernetzung behandelt. Hieraus resultieren Folgerungen für die gegenwärtige und künftige frühkindliche Erziehung in Korea.
Aus dem Inhalt: Vorschulerziehung in Südkorea, Hintergrund, Forschungsstand und gesellschaftlicher Kontext - Vorschulerziehung in der Bundesrepublik Deutschland - Kindliche Bedürfnisse und deren wissenschaftliche Perzeption - «Ganzheitlichkeit» als zentraler Erziehungsgedanke - Entwicklungstheoretische und bildungspolitisch relevante Ansätze für eine ganzheitliche Entwicklung des Kindes - Anforderungen an die gegenwärtige und künftige Vorschulerziehung in Korea.