Show Less
Restricted access

Musikalische Symbolik in Olivier Messiaens Weihnachtsvignetten

Hermeneutisch-analytische Untersuchungen zu den "Vingt regards sur l'Enfant-Jésus</I>

Series:

Siglind Bruhn

Messiaens Klavierzyklus Vingt regards sur l'Enfant-Jésus von 1944 evoziert, mit der Verwendung des Wortes «Blicke», so etwas wie Vignetten um die Weihnachtskrippe. In zwanzig Szenen porträtiert der Komponist verschiedene Arten, auf das Jesuskind und das, was das Ereignis dieser Geburt symbolisiert, zu schauen. Das Spektrum reicht von Blicken real vorstellbarer Personen bis hin zu den Blicken von, in Messiaens Worten, «immateriellen und symbolischen Kreaturen». Die vorliegende Arbeit unternimmt eine detaillierte hermeneutisch-analytische Untersuchung der Vingt regards mit dem Ziel, eine stimmige Beziehung zwischen den Strukturelementen der musikalischen Sprache Messiaens und der in den ausführlichen Untertiteln und Vorbemerkungen jeweils verbal angesprochenen theologischen Bedeutungsdimensionen aufzuzeigen.
Aus dem Inhalt: Messiaens theologische und künstlerische Quellen - Die Komponenten der musikalischen Sprache Messiaens - Die Vingt regards sur l'Enfant-Jésus: ein kurzer Überblick über das musikalische Material - Die Exposition der zentralen Symbole (Die Liebe Gottes, Der Stern von Bethlehem, Die Dualität der Natur Christi, Die jungfräuliche Mutter, Der Gekreuzigte und das fleischgewordene Wort) - Die Durchführung und Verarbeitung der Symbole des Göttlichen - Kontrast: Freude, Anbetung und Verheißung - Alpha und Omega: Die großen Synthesen.