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Der Erzählaufbau der Dionysiaka des Nonnos von Panopolis

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Barbara Abel-Wilmanns

Die Arbeit analysiert das 48 Bücher umfassende griechische Epos, dessen Quellen von Homer bis zu lateinischer Dichtung reichen, unter gleichermassen literaturwissenschaftlichen wie historischen Aspekten. Es wird einerseits nach der künstlerischen Organisation - dies unter Einbringung neuerer Methoden - und andererseits nach der gesellschaftlichen Funktion des Textes gefragt. Dieser Ansatz erfordert auch die Klärung des Datierungsproblems sowie die Einordnung des Werkes in die allgemeine Entwicklung der spätantiken bzw. frühmittelalter- lichen Kunst und Literatur. Dabei erweisen sich die 'Dionysiaka' als typisches Produkt einer Uebergangsepoche.
Aus dem Inhalt: Bezeugung und Datierung - Der Erzählaufbau: Forschungslage. Die Gesamterzählung (Umfang und Anlage, Bedeutung und Charakter, Gattungsbezüge). Die Einzelerzählungen (Gattungsbezüge, das Handlungsproblem, die Segmentierung) - Zur historischen Einordnung: Die Grundlagen der gesellschaftlichen Entwicklung in der Spätantike. Ideologie und Kultur in der Spätantike. Stellung und Bedeutung der Dionysiaka.