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Ökologik

Tiefenökologie als strukturelle Naturphilosophie

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Johannes Heinrichs and Franz Theo Gottwald

Naturphilosophie wird hier als Ergründung der Natur-Mensch-Beziehung von einem anthropologischen Ansatz her verstanden. Die Triadik von Körper-Seele Geist verbindet sich mit einem viergestuften Modell des Handelns und der Reflexivität. Beide Grundstrukturen erweisen sich als vereinbar mit einer siebenphasigen Prozeßtheorie. Das struktur-logische Denken verbindet einerseits mit der Mathematik, weist diese andererseits in ihre Schranken als Logik bloß der Körperwelt. Daneben entstehen die Fragen nach einer spezifischen Geist- und Seelenlogik. Die analogische Einheit dieser drei Logiken liegt in «harmonikalen» Beziehungen, wovon die Musik das Musterbeispiel liefert. Zahlreich sind die Folgerungen für konkrete ökologische Aufgaben sowie für eine Pädagogik naturgemäßer Ganzheit.
Aus dem Inhalt: Ökologie des Denkens - Triadische Anthropologie statt abendländischem Dualismus. Moderne Sinnelemente und antike Naturelemente - Die Triade des Logischen: Harmonikales Denken. Systemlogik des Sozialen - Phänomenologie der Naturbeziehung - Einüben statt Moralisieren.