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Lesend wird sich der Bürger seiner Welt bewusst

Der Schriftsteller Johann Gottfried Schnabel und die deutsche Entwicklung des Bürgertums in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

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Roland Haas

Mit diesem Buch wird die erste Monographie über den Schriftsteller Johann Gottfried Schnabel (1692-ca. 1750) vorgelegt. Auf dem Hintergrund geschichtlicher, sozialgeschichtlicher, sozialpsychologischer, geistes- und literaturgeschichtlicher Deutung der Frühaufklärung und des deutschen Bürgertums wird das Romanschaffen dieses unzeitgemässen Schriftstellers eingeordnet und gewertet. Zum ersten Mal wird das Gesamtwerk umfassend gesichtet und die Autorenschaft für zwei Romane nachgewiesen, und aufgrund des integrativen Forschungsansatzes ein völlig neues Verständnis des Autors Johann Gottfried Schnabel gewonnen.
Aus dem Inhalt: Das Leben Johann G. Schnabels - Ökonomische, soziale und kulturelle Dimensionen des deutschen Bürgertums der Frühaufklärung - Die Romane als Problemstellungen der Gesellschaftskritik - Frauenemanzipation, Adelskritik, Zauberei und magia naturalis, Adepten - Orte der Utopie: Felsenburg, Schweden, Mähren, Sachsen - Trivialliteratur.