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Möglichkeiten und Grenzen der Rückführung von chronisch psychisch Kranken in die Gemeinde - am Beispiel Mistelbach

Unter Mitarbeit von Liselotte Seidl, Monika Vyslouzil und Adele Zimprich

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Gerd Eichberger and Erwin Riefler

Das Buch beschreibt den Aufbau und die Geschichte eines gemeindepsychiatrischen Zentrums in Mistelbach (nordöstliches Niederösterreich) in den Jahren 1977 bis 1991. Im Hinblick auf die Neuorientierung der niederösterreichischen Psychiatrie, welche aufgrund eines sehr fortschrittlich konzipierten Psychiatrieplanes derzeit erfolgen soll, kommt dem Projekt und seiner Auswertung große Bedeutung zu. Es wird gezeigt, wie die Tätigkeit eines solchen Zentrums aus der Sicht der Benutzer und der Angehörigen bewertet werden kann. Die Bewertung folgt den Auswertungen von biographischen Interviews und soziolinguistischen Analysen. Es wird dargestellt, wie die Tätigkeit eines solchen Zentrums aus Betroffenensicht aussieht, wie sie subjektiv erlebt wird und wie die Integration psychisch Kranker in die Gemeinde erfolgen kann. Zusätzlich werden Empfehlungen zur Verbesserung gemeindepsychiatrischer Angebote gegeben.
Aus dem Inhalt: Der Aufbau gemeindenaher psychiatrischer Einrichtungen im Rahmen der niederösterreichischen Psychiatriereform - Qualitative Sozialforschung - Theoretischer Hintergrund zur Re-Integration - Empfehlungen für zukünftige Einrichtungen.