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Der Ansatz einer Ganzheitsphilosophie bei Arnold Gehlen

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Angelika Pürzer

Entgegen einem «biologistischen» Gehlen-Verständnis ist es das Ziel dieser Arbeit, das ganzheitlich orientierte Selbst- und Weltverständnis Gehlens als grundlegenden Tenor aufzuzeigen. Das «problematische» Leben eines Natur- und Geistwesens läßt menschliche Existenz in der Gewohnheit des Denkens und Handelns «verunglücken» oder in Form liebenden Miteinanders zur Erfüllung kommen. Wesentliches Element zum Gelingen des spannungsgeladenen menschlichen Lebens ist ein Geistverständnis, das in die Gesamtbewegung einer werdenden Persönlichkeit mit ihren Handlungsbezügen eingebunden bleibt. Der «Ordnungsbedarf» der «riskierten» menschlichen Natur mit seinen sozialen und kulturellen Konsequenzen macht einen sinnvollen Ganzheitsentwurf zur verantwortungsvollen Aufgabe.
Aus dem Inhalt: Gehlens Auseinandersetzung mit dem Dualismus von Leib und Seele - Gehlens Auseinandersetzung mit dem Leib-Seele-Konzept von H. Driesch - Gehlens «Modell der Einschichtung und Stufenfolge» einer Person in «Wirklicher und unwirklicher Geist» - Das «Handlungswesen» Mensch in den anthropologischen Schriften - Das Ende der Persönlichkeit?