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Politische Realität und literarische Selbstdarstellung

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Hans-Joachim Behr

Die vorliegende Arbeit interpretiert den «Herzog Ernst E» des Magdeburger Klerikers Odo als Instrument politischer Repräsentation, indem sie die Umformung des volkssprachigen Sujets als eine auf öffentliche Wirkung berechnete literarische Selbstdarstellung des Auftraggebers Albrecht von Kefernburg versteht und damit Literatur als gesellschaftliches Handeln nachzuweisen versucht.
Aus dem Inhalt: Nach einer kritischen Analyse der «Herzog Ernst»- Stoffgeschichte folgt eine ausführliche Interpretation des «Herzog Ernst E» unter literarischen und sozialgeschichtlichen Aspekten, bevor im Schlussteil der politisch-öffentliche Charakter des Textes interpretiert wird.