Show Less
Restricted access

Cicero als Erzähler

Forensische und literarische Strategien in den Gerichtsreden

Series:

Dorothea Trittel

Ausgehend von antiken Theorien zur narratio und von modernen literaturwissenschaftlichen Ansätzen, untersucht die Autorin die Sachverhaltserzählungen in Ciceros Prozessreden. Dabei liegt das Augenmerk weniger auf der Schulmässigkeit der narratio als auf dem Zusammenwirken von Anwalts- und Erzählkunst im Einzelfall, insbesondere in der Actio II der Verrinen. Dieses Werk wird hier zum ersten Mal als Ganzes unter einem durchgehenden Aspekt interpretiert. Tabellen, Strukturskizen und ein Stellenverzeichnis erschliessen - nicht zuletzt dem Lateinlehrer, der immer wieder auf der Suche nach überschaubaren, motivierenden Texten für seinen Unterricht ist - ein reiches Material.
Aus dem Inhalt: I. Schulmässige forensische Strategien: Antike Theorien - Ciceros Reden (Quinctius, Sex. Roscius Amerinus, Milo). II. Spezielle forensische Strategien (Cluentius Habitus, Verres, Actio I). III. Durchdringung forensischer und literarischer Strategien (Verres, Actio II).