Show Less
Restricted access

Über den Ursprung der menschlichen Sinnerfahrung

Eine Untersuchung zu anthropologischen Grundannahmen in der Strukturpsychologie von August Vetter

Series:

Konrad Overbeck

«Sinn» und «Sinnfindung» gehören zu den großen und vielgebrauchten Wörtern. Sinn im Leben zu finden ist für jeden Menschen ein Bedürfnis, das zeitlebens nach Erfüllung sucht; das Gefühl zu haben, seinen Sinn zu verfehlen, ist Anlaß für Angst und Verzweiflung. Die Entwicklungsgeschichte des Menschen ist von Anfang an auch eine Geschichte der Auseinandersetzung des Menschen mit dem Sinn und seinem Sinn des Lebens gewesen. In der Synopse naturwissenschaftlicher und geisteswissenschaftlicher Erkenntnisse gibt das Buch einen Einblick in die psycho-sozialen Wurzeln der humanen Sinnerfahrung. Es setzt sich auseinander mit den menschheitsgeschichtlichen Prämissen der Entstehung dieser einzigartigen Erlebensqualität sowie mit den sozialen Bedingungen für ihre Realisierung im individuellen Lebensgang.
Aus dem Inhalt: Die Frage nach dem Ursprung des Menschen - Bedingungen des vegetativen und animalischen Lebens - Die Genese der personal-humanen Struktur - Vertikalität und die Besonderheit des menschlichen Geburtszustandes - Generativität und Selbsterfahrung - Die Personalisierung der sozialen Beziehung - Soziale Dauerbeziehung und das Erleben von Geborgenheit und Vertrauen - Die Sicherung der sozialen Beziehung durch das Schamgefühl - Angst und der Aufbruch in die Welt des Geistes - Der Mensch als Person - Der strukturpsychologische Ansatz von August Vetter - Der entwicklungsdynamische Ansatz von Erik H. Erikson.