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Aktivierung von immateriellen Anlagewerten in den USA im Vergleich zur deutschen Rechnungslegung

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Michael Schön

Vor dem aktuellen Hintergrund der Internationalisierung der Rechnungslegung sind die US-GAAP von besonderer Bedeutung. Neben den im Rahmen eines Bilanzrechtsvergleichs zwischen der US-amerikanischen und der deutschen Rechnungslegung ermittelten Unterschieden bei den Ansatzregeln für immaterielle Anlagewerte werden die sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen betrachtet. Zur Erklärung der Unterschiede wird aus den Rahmenbedingungen eine Hypothese über die Aktivierungspraxis in den USA abgeleitet. Als Ergebnis des empirischen Untersuchungsteils wird festgestellt, daß die Unterschiede auf die Behandlung des Unterschiedsbetrags aus der Kapitalkonsolidierung zurückgehen. Bei der Beurteilung der Vermögenseigenschaft von immateriellen Einzelwerten treten hingegen tendenziell keine bedeutenden Unterschiede auf.
Aus dem Inhalt: Die sozio-ökonomischen Rahmenbedingungen als Ursache für die Ausgestaltung der Rechnungslegung - Abstrakte und konkrete Aktivierungsfähigkeit nach US-GAAP - Analyse der Aktivierungsgepflogenheiten und der Aktivierungsmöglichkeiten.