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Die Amtsniederlegung des Geschäftsführers einer GmbH

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Ralf Klatte

Die gesetzlich nicht geregelte und häufig erklärte Niederlegung des Amtes durch einen Geschäftsführer ist angesichts der Zahl von über 500 000 eingetragenen GmbH nicht nur von theoretischer, sondern auch großer praktischer Bedeutung. Die verschiedenen Aspekte des Problems werden umfassend behandelt. Dabei stehen die grundlegenden Darstellungen des Verhältnisses zwischen Organstellung und Anstellungsvertrag und der Rechtsfolgen einer erklärten Amtsniederlegung bezüglich des schuldrechtlichen Anstellungsvertrages im Vordergrund. Die bislang starre Behandlung der Rechtsfolgen durch Rechtsprechung und Literatur durch das Recht zur Kündigung wird um die Möglichkeit erweitert, das Rechtsinstitut des Wegfalls der Geschäftsgrundlage anzuwenden. Durch diese erstmals aufgezeigte Alternative wird eine flexible und praxisgerechte Behandlung des schuldrechtlichen Vertrages möglich.
Aus dem Inhalt: Rechtsstellung des Geschäftsführers - Beendigung des «Geschäftsführungsverhältnisses» - Rechtliche Bestandteile des «Geschäftsführungsverhältnisses» und deren Verhältnis - Die Amtsniederlegung ohne wichtigen Grund und Rechtsgrundlagen - Rechtsfolgen der Amtsniederlegung ohne wichtigen Grund - Die Geschäftsgrundlage des Anstellungsvertrages - Die Amtsniederlegung aus wichtigem Grund und Rechtsfolgen - Erklärungsempfänger - Wirksamkeit der Erklärung - Notgeschäftsführer - Registerrechtliche Fragen.