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Das Ich im literarischen Werk von Grete Weil und Klaus Mann

Zwei autobiographische Gesamtkonzepte

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Carmen Giese

Es ist bekannt, daß Autoren immer schon ihre Stoffe und Anregungen für ihre Werke zu einem guten Teil aus eigenen Erlebnissen gewonnen haben. Daß die Verarbeitung eigener lebensweltlicher Erfahrungen in Form von Literatur beinahe lückenlos ist, ist allerdings eher selten. Dieses Phänomen tritt in den literarischen Werken Grete Weils und Klaus Manns zutage, so daß das Konzept beider Autoren bei der Herangehensweise und Produktion ihrer Texte als rein autobiographisch bezeichnet werden kann. Da das besagte «autobiographische Gesamtkonzept» sowohl den autobiographischen als auch den fiktionalen Schriften der Autoren zugrundeliegt, läßt sich am Beispiel der literarischen Werke Grete Weils und Klaus Manns gut demonstrieren, wie sehr die autobiographische Gattung im 20. Jahrhundert einer Ausdifferenzierung hin zur literarischen Fiktion unterliegt.
Aus dem Inhalt: Beziehungslinien zwischen Grete Weil und Klaus Mann - Gattungstheorie der Autobiographie - Die autobiographische Gattung im 20. Jahrhundert - Das autobiographische und fiktionale Ich in den Werken Grete Weils und Klaus Manns - Interview der Autorin mit Grete Weil.