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Die Doppelfunktion des Irrationalen in Hermann Brochs Roman «Die Schuldlosen»

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Heidi Knipe

Dies ist der erste Versuch einer textlichen Gesamtinterpretation von Hermann Brochs Roman «Die Schuldlosen». In dem Roman sollten sich rationale und mystische Elemente in epischer und lyrischer Form einer Aussage verbinden, die hinter jedem konkreten Sachverhalt weitere Bedeutungsebenen öffnet, auf denen das Einzelgeschehen sich zum zeitlosen Kollektiverlebnis erweitert. Schlüssel zum Verständnis des Romans ist Brochs Grundbegriff der Irrationalität, abgeleitet aus seinen Schriften zur Massenpsychologie. Weitere Grundbegriffe: «Namenlosigkeit» und «Schuldlosigkeit».
Aus dem Inhalt: Die Entwicklung von Brochs dichterischem Denken - Schlüsselbegriffe des Frühwerks - Die Problematik des polyhistorischen Romans - «Die Schuldlosen»: Struktur und Entstehung - Symbolebenen im Romangeschehen - Die Parabel von der Stimme und der Doppelbegriff der Zeit.