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Sozialdemokratisches und kommunistisches Kinder- und Jugendtheater in der Weimarer Republik

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Gerhard Eikenbusch

Erstmals wird hier ein ausführlicher Überblick über die Entwicklung des sozialdemokratischen und des kommunistischen Kinder- und Jugendtheaters der Weimarer Republik vorgelegt. Stücke und Aufführungspraxis werden dargestellt und analysiert, das Verhältnis der Theaterarbeit zur politischen (Jugend-)Arbeit der Parteien und Verbände wird untersucht. Prägend für die Theaterarbeit sind Traditionen bürgerlichen Laienspiels, die Instrumentalisierungsversuche der Parteien und Verbände und das Bemühen der Theatergruppen um Autonomie. Das politische Kinder- und Jugendtheater der Weimarer Republik wirkt weniger als Werbung oder Agitprop nach außen. Seine Wirkungen gehen meist nach innen in die eigene Partei- und Verbandsarbeit, schaffen Kulturerlebnisse, Bestätigung und Zusammenhalt.
Aus dem Inhalt: Ursprünge und Formen sozialistischer Kulturarbeit - Entwicklungen und Tendenzen des sozialdemokratischen und des kommunistischen Kinder- und Jugendtheaters in der Weimarer Republik: Grundzüge der Verbands- und Theaterarbeit - Exemplarische Analysen - Bibliographie der Primärtexte.