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Deregulierung der Freien Berufe

Kritische Analyse einer berufs- und standesrechtlichen Überregulierung freiberuflicher Dienstleistungen

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Christoph Gelking

Freie Berufe befinden sich im deutschen Wirtschaftssystem in einer Sonderstellung. Abgegrenzt vom öffentlichen Dienst ebenso wie von der gewerblichen Wirtschaft ist diese besondere Position von konstitutiver Bedeutung für das Selbstverständnis der Freiberufler, zumindest wenn man ihren Berufsvertretern Glauben schenkt. Die traditionellen und quantitativ bedeutsamen Freien Berufe haben sich Standes- und Berufsrechte gegeben, die die ökonomischen Aktivitäten des einzelnen Freiberuflers in erheblichem Maße beeinflussen und beschränken. Aus wirtschafts- und insbesondere ordnungspolitischer Sicht sind die Regulierungen des Marktzutritts, der Preissetzung, der Werbung oder der Wahl der Rechtsform überwiegend abzulehnen. In der vorliegenden Arbeit sollen die Gründe für die Einführung der Regulierungen kritisch beleuchtet und Deregulierungsempfehlungen abgegeben werden.
Aus dem Inhalt: Abgrenzung des Begriffs «Freie Berufe» - Rechtfertigung, Kritik und Deregulierungsvorschläge zu den Regulierungskategorien: Objektive und subjektive Beschränkung des Marktzutritts - Preis-, Mengen-, und Qualitätsregulierungen - Filial- und Sozietätsverbote, Rechtsformzwänge - Werbebeschränkungen - Organisationszwänge - Aktuelle Entwicklungen mit Einfluß auf die Berufs- und Standesrechte der Freien Berufe: Nachwuchsdruck - Privatisierung - EU-Binnenmarkt.