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Eine gemeinsame Umweltordnungspolitik für Ost- und Westeuropa

Konzeption eines auf Umweltlizenzen basierenden Policy-Mix-Instrumentariums zur Regulierung von Luftschadstoffen zum Schutz gemeinsamer Umweltressourcen

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Christoph von Carlowitz

Die Arbeit stellt eine Konzeption einer europäischen Umweltordnungspolitik im Rahmen der Europäischen Union vor. Der Kernpunkt des Vorschlags ist eine Policy-Mix-Strategie auf der Basis von handelbaren Emissionsrechten zur Reduzierung von Luftschadstoffen. Es wird vorgeschlagen, die Umweltnutzungslizenzen anfänglich kostenlos zu verteilen und gemeinschaftsweit zu handeln. Zur Vermeidung von hot spots soll eine immissionsseitige Differenzierung durch ein System regional bestimmter Ausnutzungsgrade der Lizenzen erfolgen. Durch eine Abwertung der Lizenzen um jährlich 2 % wird eine über 25 Jahre gestreckte Halbierung der Emissionswerte angestrebt. Der Vorschlag wird mit Hilfe von Erklärungsmodellen dargestellt und anhand der Kriterien ökologische Wirksamkeit, ökonomische Effizienz, Systemkonformität, Verteilungswirkung und Praktikabilität diskutiert.
Der Autor: Christoph von Carlowitz, geboren 1963 in Frankfurt, arbeitet zur Zeit im Vorstandsreferat der GrundkreditBank eG in Berlin. Nach einer Banklehre hat er in Chicago, Essen und Toronto Wirtschaftswissenschaften studiert und danach im Rahmen eines Graduiertenkollegs «Europäische Integration» in Tübingen promoviert.