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Jenseits von Logos und Phantasma

Henri Michaux' Ästhetik der Subversion des Symbolischen und des Imaginären

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Reinhard Travnicek

Die Arbeit versteht sich als aktueller Beitrag zur Michaux-Exegese. Das OEuvre des bedeutenden Autors und Malers, zweifellos einer der originellsten Persönlichkeiten des avantgardistischen Frankreich, wird aus der Sicht eines psychosemiologische und gesellschaftskritische Fragestellungen verbindenden Ansatzes gedeutet. Die kompromißlose Radikalität der Michauxschen Ästhetik erklärt sich vor allem aus seinem Interesse an extremen Bewußtseinslagen, zu deren Erkundung sowohl kreative Verfahrensweisen als auch Experimente mit halluzinogenen Drogen eingesetzt werden.
Aus dem Inhalt: Im Bann des spekulären Phantasmas - Ästhetische Verfahrensweisen und gesellschaftliche Pathologien - Grenzerfahrungen in der toxischen Psychose.