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Die Entkörperung im spanischen Effektenwesen

Die «Ley del Mercado de Valores» (1988): Gesetzliche Regelung und Anerkennung einer selbständigen Kategorie von «Wertrechten»?

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Hans-Georg Heesen

In jüngerer Zeit ist an vielen ausländischen Kapitalmärkten der «Abschied vom Wertpapier» in seiner Körperlichkeit zu beobachten. An die Stelle der Effekten sind ihnen inhaltlich exakt entsprechende, in elektronischen Registern geführte Buchungen getreten. Am Beispiel Spaniens, das in Europa über das neueste Regelwerk auf diesem Gebiet verfügt, wird dieser fortschreitende Entkörperungsprozeß des Wertpapiers von den Anfängen in der Sonderverwahrung über die Sammelverwahrung bis hin zur Bucheffekte nachgezeichnet. Hierbei werden die begleitenden dogmatischen Auswirkungen auf die wertpapierrechtlichen Regelungen analysiert und die Entstehung einer neuen und dogmatisch eigenständigen Rechtsfigur, des «Wertrechts», aufgezeigt. Abschließend erfolgt eine Betrachtung der praktischen und rechtlichen Situation auf den deutschen Kapitalmärkten.
Aus dem Inhalt: Entkörperungsprozeß der Effekten am Beispiel der spanischen Kapitalmärkte: Vom Wertpapier zum «Wertrecht» - Von der Sonderverwahrung über die Sammelverwahrung zur Bucheffekte - Situation auf den deutschen Kapitalmärkten.