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Fortbildungsschule in Sachsen II

Geschlechtsspezifische Erziehung und berufliche Qualifikation in der sächsischen Mädchenfortbildungsschule (1835-1925)

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Kirsten Wehrmeister

Das erste Werk zur Geschichte der Mädchenfortbildungsschule in Sachsen zeichnet deren Entwicklung seit ihrem Eingang in die Volksschulgesetzgebung im Jahre 1835 nach. Prägten auch hauswirtschaftliche Bildungsinhalte die Mädchenfortbildungsschule, so waren es letztlich doch gewerbepolitische Interessenlagen, die ihre Institutionalisierung voranbrachten. Dies spiegelte sich in einem differenzierten gewerblichen Schulwesen für Mädchen wider, das auch von staatlicher Seite gefördert wurde. Die pädagogische Diskussion um die obligatorische Mädchenfortbildungsschule konterkarierte diese Entwicklung insofern, als sie - beeinflußt durch die Berufsschultheorie Georg Kerschensteiners - allzu lange am überlieferten Bild von der Bestimmung des weiblichen Geschlechts als Mutter, Gattin und Hausfrau festhielt.
Aus dem Inhalt: Die obligatorische Mädchenfortbildungsschule - Analyse des gewerblichen Schulwesens für Mädchen - Die Pädagogik der Mädchenfortbildungsschule - Ausbildung von Lehrerinnen für die Fortbildungsschule.