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Die vorgeleistete Begünstigung (§§ 257, 258 StGB)

Zugleich ein Beitrag zur Kausalität der Beihilfe

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Uwe Vahrenbrink

Infolge der tatbestandlichen Verselbständigung von sachlicher und persönlicher Begünstigung gegenüber der Teilnahme, hat die historisch ältere chronologische Differenzierung zwischen Teilnahme und Begünstigung an Bedeutung verloren. Somit hat eine Überprüfung der Abgrenzungskriterien zu erfolgen. Die vorliegende Untersuchung liefert einen Beitrag zu dieser Diskussion. Dabei zeigt sich die Rechtsfigur der vorgeleisteten Begünstigung als ein für die Abgrenzung besonders charakteristisches Phänomen. Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Überprüfung der Voraussetzungen der Beihilfe. Der Forderung auf zusätzliche, über die Kausalität hinausgehende Zurechnungskriterien tritt der Verfasser mit der These entgegen, daß sich bei richtiger Interpretation unter Berücksichtigung des Wortlauts des 27 StGB schon über den Kausalbegriff sinnvolle Lösungen finden lassen.

BIC Classifications

  • Law (L)
    • Laws of Specific jurisdictions (LN)
      • Criminal law & procedure (LNF)

BISAC Classifications

  • Law (LAW)
    • Criminal Law (LAW026)
      • LAW / Criminal Law / General (LAW026000)

THEMA Classifications

  • Law (L)
    • Laws of specific jurisdictions & specific areas of law (LN)
      • Criminal law: procedure & offences (LNF)
  • Geographical qualifiers (1)
    • Europe (1D)
      • Central Europe (1DF)
        • Germany (1DFG)