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Die Pressefreiheit und ihre Grenzen in England und der Bundesrepublik Deutschland

Eine vergleichende Darstellung in verfassungsrechtlicher, zivilrechtlicher, strafrechtlicher und tatsächlicher Hinsicht

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Birgit Brömmekamp

England gilt als Mutterland der Presse, Fleet Street als deren Wiege, die englische Yellow Press als die unverfrorenste der Welt. Genießt sie Narrenfreiheit oder gewährt das Grundrecht der Pressefreiheit in der Bundesrepublik größeren Schutz? Ausgehend von den verschiedenen Bereichen journalistischer Berichterstattung und anhand des praktischen Falls im Vergleich stellt die Arbeit die Rechtslage in beiden Ländern parallel zueinander unter besonderer Berücksichtigung des Fallrechts allgemein verständlich dar und wendet sich damit auch an den interessierten Nicht-Juristen. Ohne zu pauschalisieren werden die Unterschiede und ihre Vor- und Nachteile aufgezeigt. Das Ergebnis ist ein anschauliches Beispiel für das Auseinanderklaffen von Theorie und Praxis, von geschriebenem und angewandtem Recht.
Aus dem Inhalt: Nach kurzer Einführung ins englische Recht und Schilderung der verfassungsrechtlichen Ausgangslage in beiden Ländern befaßt sich die Arbeit mit dem Ehren- und Persönlichkeitsschutz, dem Verrat von Staatsgeheimnissen, dem Schutz des inneren Friedens, der Parlaments- und Prozeßberichterstattung. An einen kritischen Blick auf die presseeigene Selbstkontrolle fügt sich das Recht auf Information und der Schutz der journalistischen Quelle.