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Die Kürzestgeschichte: Struktur und Wirkung

AnnAnnäherung an die Short Short Story unter dissonanztheoretischen Gesichtspunkten

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Susanne Schubert

Die Arbeit untersucht das in den letzten Jahren verstärkt auftretende Phänomen der Entstehung einer Untergattung der Kurzgeschichte: nur wenige Seiten lange, wirkungsintensive Texte, deren Kürze neue qualitative Eigenschaften bedingt - die Kürzestgeschichte. Die spezifische Wirkungsweise der Kürzestgeschichte, so die Kernthese, basiert auf der Wirkung kognitiver Dissonanzen, ein Begriff, der in der Sozialpsychologie von Festinger geprägt wurde. Neu an dieser Untersuchung ist, daß die Textwirkung als gattungsrelevantes Merkmal betrachtet wird. Die Arbeit enthält neben Textinterpretationen einen empirischen Teil, der die Thesen zur Wirkung von Kürzestgeschichten durch Leserbefragungen überprüft und deren statistische Auswertung beschreibt.
Aus dem Inhalt: Die Kürzestgeschichte: Problematik des Gattungsbegriffs - Vorläufige Typologie der Kürzestgeschichte - Kognitive Dissonanzen als Faktor der Text- und Rezeptionsanalyse von Kürzestgeschichten - Textinterpretationen - Leserbefragung und statistische Auswertung.