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Der Realismus der aristophanischen Komödie

Exemplarische Analysen zur Funktion des Komischen in den Werken des Aristophanes

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Helmut Schareika

In dieser Arbeit wird das Komödienwerk des Aristophanes erstmals von einer geschlossenen Theorie des Komischen her untersucht, die das Komische in der Kunst als ästhetische Form der Kritik begreift. Gegenstand der Kritik des Aristophanes ist die politische und soziale Wirklichkeit des Athens der Zeit während und nach dem Peloponnesischen Krieg, die der Dichter seinem Publikum als 'komisch' im Sinne eines Historisch-Gesellschaftlich-Komischen vorführt, die er in ihren Widersprüchen analysiert und aufgrund derer er sein Publikum zu politischem Handeln für die Interessen der attischen Demokratie aufruft. Dabei gelangt die Arbeit insbesondere zu einem völlig neuen, widerspruchsfreien Verständnis des 'Plutos'.
Aus dem Inhalt: Das Komische als ästhetische Form der Kritik - Witz und Komik (Gradstufe der ästhetischen Tendenz) - Witziges Sujet und komisches Thema (Das Spiel und die Realität) - Dionysisches Fest und politischer Kampf (Der Plutos) - Aristophanes, der Komiker des Realismus.