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Das zeitgenössische Kurzdrama in Frankreich

Eine Untersuchung gattungspoetologischer Elemente aller in "L'Avant-Scène Théâtre</I> 1980-1992 erschienenen Kurzdramen- unter besonderer Berücksichtigung der Autoren René de Obaldia und Guy Foissy

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Christiane Rath

Kurze Dramentexte unterliegen wie Kurzgeschichten besonderen Gesetzen und bilden eine bisher kaum erforschte Textgattung. Auf der Grundlage von achtzig aktuellen französischen Kurzdramen werden alle dramenspezifischen Aspekte wie z.B. Einheit von Ort und Zeit, Bühnenbild oder Funktion von Musik und Sprache untersucht. So entsteht der Ansatz einer neuen Gattungspoetologie. Die Emanzipation des kurzen Dramas vom Pausenfüller zur eigenständigen Ausdrucksform zeigt ein geschichtlicher Abriß von der Antike bis zur Neuzeit. Eine umfassende fachdidaktische Analyse stellt die besondere Eignung des kurzen dramatischen Textes für den Französischunterricht dar. Der Anhang mit Inhaltsangaben aller untersuchten Dramen bietet einen Überblick über Tendenzen des Gegenwartstheaters in Frankreich.
Aus dem Inhalt: Gattungspoetologie des modernen französischen Kurzdramas - Analyse dramenspezifischer Charakteristika in Haupt- und Nebentext - Kürze als strukturformendes Prinzip - Geschichte des Kurzdramas - Eignung für den Fremdsprachenunterricht.