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Französische Deckenmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts

Theorie und Entwicklung der Dekorationssysteme

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Holger Schulten

Die Arbeit gibt einen Überblick über die Geschichte der französischen Deckenmalerei des 17. und 18. Jahrhunderts anhand von Werkuntersuchungen in Paris und der Ile-de-France. Ausgehend von den bedeutenden Raumgruppen im Profan- und Sakralraum werden Theorie und Entwicklung der Dekorationssysteme untersucht. Dabei werden viele gängige Thesen, etwa zu den Bezügen zur italienischen Deckenmalerei, zur «Barockoffensive» unter Mazarin sowie zur Bedeutung und Gestaltungsweise einzelner Maler präzisiert oder revidiert. Zu einer Reihe von Werken werden außerdem neue Erkenntnisse zur ehemaligen Gestalt und ihrer Bedeutung in der historischen Entwicklung vorgelegt. Im Abschlußkapitel wird die französische Deckenmalerei vor dem Horizont der europäischen Kunstlandschaft gewürdigt.
Aus dem Inhalt: Die Stellung der Deckenmalerei in der Bildhierarchie - Der Begriff «Dekoration» - Die für Deckenmalerei anzuwendende Perspektive und Dekorelemente - Die für Deckenmalerei üblichen und in Frankreich bevorzugten Maltechniken.