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Die deutsche Zwischenholding als Gegenstand der internationalen Steuerplanung

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Brigitte Hintzen

Die Arbeit wurde mit dem IFA-Förderpreis der Bundessteuerberaterkammer 1998 ausgezeichnet Die fortschreitende Diversifizierung, Divisionalisierung und Internationalisierung von Unternehmen führt immer häufiger zum Einsatz von Zwischenholdinggesellschaften. Ziel der internationalen Steuerplanung ist dabei in erster Linie sicherzustellen, daß die Einschaltung einer Zwischenholding nicht zu steuerlichen Mehrbelastungen führt. Bei geeigneter Standortwahl können darüber hinaus durch den Einsatz einer Zwischenholding steuerliche Vorteile erzielt werden. Insbesondere in der EU hat sich seit geraumer Zeit ein ausgeprägter Wettbewerb der Staaten um den steuergünstigsten Holdingstandort entwickelt. Mit dem Standortsicherungsgesetz ist diesem nun auch Deutschland beigetreten. Nach einer ausführlichen Systematisierung der steuerlichen Ziele des Einsatzes einer Zwischenholding und der steuerlichen Restriktionen der Staaten, die diesen Zielen entgegenstehen können, beschäftigt sich die Arbeit in umfassender Weise mit den steuerlichen Implikationen der Einschaltung einer Zwischenholding in Deutschland und zeigt Gestaltungsmöglichkeiten zu deren steuerlichen Optimierung auf.
Aus dem Inhalt: Die Zwischenholding als Strukturelement internationaler Konzerne - Die Zwischenholding als Instrument der internationalen Steuerplanung - Besteuerung der zwischenholdingtypischen Umstrukturierungsmaßnahmen - Gesellschafter-Fremdfinanzierung - Betriebsausgaben in Zusammenhang mit steuerfreien Einnahmen - Steuerliche Ergebniskonsolidierung - Transfer von Kapitalvergütungen über eine deutsche Zwischenholding - Konzerninterne Dienstleistungen - Steuerliche Optimierung einer deutschen Zwischenholding - Landes-/grenzüberschreitende Holding - Managementholding - Finanzierungsholding - Joint-Venture-Zwischenholding.