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Theraplay als therapeutischer Ansatz für die schulische Arbeit mit Verhaltensgestörten

Theraplay für die Schulpraxis

Series:

Hans A. Poignee

Diese Arbeit widmet sich der Anwendung systemischer Denkweisen bei der Therapie verhaltensauffälliger Schüler. Dabei wird von einem systemischen Ansatz ausgegangen, der versucht, die verfahrenen Verhaltensschemata durch eine Neuauflage der Mutter-Kind-Dyade aufzubrechen. Diese Arbeitsform ist geeignet für eine große Zahl von Grundschülern. Das Verfahren «Theraplay» wird seit den sechziger Jahren in den USA mit Erfolg angewandt und hat dort teilweise schon Einzug in die Lehrerausbildung gehalten. Dieses Buch zeigt anhand einer Pilotstudie und einer Fallstudie die Chancen und Grenzen dieser Methode auf und gibt Anregungen zur Unterrichtspraxis der Theraplay. Darüber hinaus wird ein Vergleich zu anderen kindertherapeutischen Richtungen geleistet.
Aus dem Inhalt: Einordnung des Theraplay - Grundprinzipien des Theraplay - Klassische Form: Einzel-Theraplay - Gruppen-Theraplay - Bedeutung des Elternkontakts - Grenzen der Methode - Effizienz - Theraplay in der Sonderschule? - Situationsbeschreibung der Kooperation der Sonderschule mit einer Grund- und Hauptschule - Pilotstudie über die Effizienz von Kleingruppen-Theraplay - Fallbeispiele aus der Theraplay-Praxis - Definition und Epidemiologie der Verhaltensstörungen - Erklärungsansätze für Verhaltensstörungen und pädagogisch-therapeutische Ansätze im Vergleich.