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Die Effizienz der steuerlichen Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums vor dem Hintergrund der Reform des 10 e EStG

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Robert Göötz

Seit Beginn der Neunziger Jahre bestand ein breiter Konsens über die Reformbedürftigkeit des 10 e EStG. Anlaß genug, um die Förderung des Wohneigentums einer genaueren Untersuchung zu unterziehen. Basierend auf dem Instrumentarium der neuen Finanzwissenschaft, wird das Augenmerk in dieser Arbeit auf die Überprüfung der allokativen Effizienz gelenkt, da bereits zahlreiche Beiträge zu distributiven Aspekten existierten. Aufbauend auf der Theorie der Wohnungsmärkte und der Systematisierung der Instrumente der Wohneigentumsförderung wird hier ein Modell entworfen, das den Vergleich der Instrumente hinsichtlich der effizienten Anlageentscheidung eines Privaten erlaubt. Durch Aggregation kann auch die finanzpolitische Effizienz beurteilt werden. Das Ergebnis: Die Reform der Wohneigentumsförderung ist in der derzeitigen Fassung der Eigenheimzulage gescheitert.
Aus dem Inhalt: Theoretische und empirische Grundlagen des Marktes für Wohnimmobilien - Ziele und Begründung der Wohneigentumsförderung - Instrumente der Wohneigentumsförderung - Effiziente Anlageentscheidung eines Privaten - Finanzpolitische Effizienz.