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Anima

Untersuchungen zur Frauenmystik des Mittelalters- Teil 1: Probleme der Mystikforschung - Mystikforschung als Problem

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Wolfgang Beutin

Anima ist eine erstaunliche Dame. Mystische Texte erzählen von ihren abenteuerlichen Fahrten, Fährnissen und Erfahrungen in den Bezirken des Diesseits und Jenseits. Doch liegen der Erforschung des mystischen Textfundus - besonders der Werke von Frauen - ernste Probleme im Wege. Das schwierigste davon ist die Mystikforschung selbst, die eine vorurteilsfreie Auseinandersetzung mit dem mystischen Schrifttum behindert. Daher mahnt der Verfasser eine «feuerbachische Wende der Mystikforschung» an - Mystik und ihre schriftliche Hinterlassenschaft sollen als Produktion von Menschen, der menschlichen Seele selbst, verstanden werden. Zur Erforschung schlägt er ein interdisziplinäres Instrumentarium vor: Geschichtswissenschaften (Profan- und Kirchengeschichte, Mediävistik), die Literaturwissenschaften, Philosophie (als Ideologiekritik) sowie Theologie und - grundlegend - Tiefenpsychologie.
Aus dem Inhalt: Probleme der Mystikforschung - Christentum, Mittelalter, Religiosität, Klosterwesen - Religion, Philosophie und Triebhaushalt - Theologie, Seele, Erfahrung - Ästhetik und Literaturtheorie der Frauenmystik - Tiefenpsychologie der Mystik - Mystikerinnen und ihre Texte.