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Der Einfluß interner und externer Skalenerträge auf regionale Disparitäten

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Mirko Doerk

Im nationalen wie im internationalen Rahmen spielen regionale Konzentrationen in Form branchenspezifischer oder branchenübergreifender Cluster bzw. industrieller Kerne eine bedeutsame Rolle. In der Tradition von Paul Krugman wird die Entstehung derartiger Konzentrationen über interne und externe Skalenerträge - meist in Form von Silicon Valley-Effekten - erklärt. Im Gegensatz zu den Vorbildern in der Literatur wird in dieser Arbeit der Konzentrationsprozeß nicht durch unplausibel hohe Transport- und/oder Transaktionskosten, sondern durch negative Urbanisationseffekte - hohe Benutzungskosten der Infrastruktur und hohe Immobilienpreise etc. - eingebremst. Im Rahmen eines allgemeinen Gleichgewichtsmodells des monopolistischen Wettbewerbs werden eine Reihe interessanter wirtschaftspolitischer Konsequenzen aufgezeigt, etwa die, daß sich industrielle Kerne mit den traditionellen Mitteln der regionalen Industrie- und Wachstumspolitik nicht erzeugen lassen.
Aus dem Inhalt: Eindeutige und multiple Gleichgewichte in einem Modell regionaler Konzentrationen durch intern zunehmende Skalenerträge und Agglomerationseffekte im Rahmen Chamberlinscher monopolistischer Konkurrenz.