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Scham - Schüchternheit - Errötungsangst

Eine psychoanalytisch orientierte Auseinandersetzung mit Scham und verwandten Phänomenen unter besonderer Berücksichtigung der Entstellungsproblematik Hautkranker und der Erythrophobie

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Günther Stolz

Scham und verwandte Phänomene (wie z.B. Verlegenheit und Schüchternheit) sind von der Wissenschaft lange Zeit vernachlässigt worden. Die in jüngster Zeit immerhin erkannte Wichtigkeit dieser Phänomene kontrastiert stark mit einem mangelhaften Schamverständnis. Diese psychoanalytisch orientierte Arbeit stellt den Versuch dar, die Lücke zu schließen. Es wird ein Schammodell erarbeitet und empirisch (anhand eines Fragebogens) überprüft, in dem Scham als soziale Unterwerfung verstanden wird. Von diesem Schammodell ausgehend, gelingt nicht nur die Differenzierung schamverwandter Phänomene. Es kann auch der Nutzen dieser Schamauffassung für das Verständnis komplexerer schamdominierter Phänomene am Beispiel des Entstellungserlebens Hautkranker und der Errötungsangst aufgezeigt werden.
Aus dem Inhalt: Schammodell: Scham als soziale Unterwerfung - Differenzierung schamverwandter Phänomene (z.B. Verlegenheit, Schüchternheit) - Empirische Absicherung der vorgestellten Schamauffassung - Anwendung des Schammodells auf Entstellungserleben Hautkranker sowie auf Errötungsangst.