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Erzeugung marginaler Größen aus systembeschreibenden Funktionen ökonomischer Prozesse

Mit einem Geleitwort von Prof. Dr.-Ing. Dieter Straub

Series:

Andreas Fischer

In dieser Arbeit wird der Unterschied zwischen Kenngrößen auf der Basis von Durchschnitts- und Marginalgrößen empirischer ökonomischer Prozesse am Beispiel makroökonomischer Funktionen im Rahmen der GIBBS-FALK'schen Theorie untersucht. Die numerischen Werte der Marginalgrößen wurden über multivariate nichtlineare Regressionen anhand volkswirtschaftlicher Daten der Bundesrepublik Deutschland (in Wirtschaftsbereiche gegliedert) und der Republik Frankreich aus partiellen Ableitungen berechnet. Mittels der gewonnenen Kenntnisse über die ökonomischen Systeme werden analytische Simulationen und auch Prognosen der volkswirtschaftlichen Aggregate ermöglicht. Eine Synopse mit den geläufigen Argumentationen in wirtschaftspolitischen Diskussionen und in Auseinandersetzungen der Tarifparnter zeigt teilweise fundamentale Unterschiede auf.
Aus dem Inhalt: Vergleich zwischen Durchschnittswerten und Marginalgrößen - Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung konsistenter makroökonomischer Datensätze - Kurze Darstellung der Analytischen Produktionstheorie - Numerische «Gewinnung» von Ableitungsvariablen - Multivariate nichtlineare Regressionen mit Hilfe des Levenberg-Marquardt-Algorithmus - Anwendungen: empirische Iso-Y-Flächen, Systemvergleich zweier Wirtschaftssysteme, Prognosen und Simulationen.