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Die UNO-Friedensoperation in Kambodscha

Vorgeschichte, Konzept, Verlauf und kritische Evaluierung des internationalen Engagements

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Peter Hazdra

Nach jahrelangem Tauziehen ermöglichte die weltpolitische Situation 1991 eine Verhandlungslösung des Bürgerkrieges in Kambodscha. Alle vier Konfliktparteien stimmten zu, daß die Vereinten Nationen die Umsetzung des Friedensabkommens überwachen und freie Wahlen organisieren sollten. Die UNO-Übergangsverwaltung in Kambodscha (UNTAC) war als die bis dahin umfassendste, größte und teuerste Friedensmission der Weltorganisation konzipiert. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen als Militärbeobachter in Zentralkambodscha und anhand extensiven Quellenstudiums gibt der Autor eine detaillierte Darstellung der Übergangszeit und kommt dabei zu dem Schluß, dass UNTAC nur einen Teil ihrer Aufgaben effektiv erfüllen konnte. Er erklärt rechtliche, politische und kulturelle Hintergründe, zeigt auf, wo die Ursachen für das partielle Scheitern zu suchen sind, und präsentiert konkrete Verbesserungsvorschläge für zukünftige Missionen.
Aus dem Inhalt: Historischer Rückblick und kulturelle Grundlagen - Völkerrechtliche Aspekte - Die Friedensverhandlungen - Konzept der UNO-Übergangsverwaltung - Verlauf der Übergangszeit - Die Menschenrechtslage - Langzeitauswirkungen der Mission - Zukunftsaussichten für Kambodscha - Bilanz der Operation - Schlußfolgerungen für zukünftige Friedensmissionen.